Die berühmten sechs Violoncello-Suiten von J. S. Bach sind vermutlich
1720 während seiner Zeit in Anhalt - Köthen entstanden. Pablo Casals -der große
spanische Cellist- bezeichnet in seinen Lebenserinnerungen die Suiten als seine
Lieblingsstücke. „Sie sind die Quintessenz von Bachs Schaffen und Bach ist die
Quintessenz der Musik.“ Was liegt näher, als diese Meisterwerke höchster
Intensität auch den Violinisten zugänglich zumachen?
Herausgegeben
und spieltechnisch eingerichtet wurde die neue Edition auf der Grundlage einer Kopie von Anna
Magdalena Bach.
Der technische Schwierigkeitsgrad der einzelnen Suiten ist unterschiedlich. Die ersten 4 liegen auf einer Skala von 1 bis 10 zwischen 3 und 4; insofern sind gut geeignet, an die technisch anspruchsvolleren Sonaten und Partiten für Violine allein heranzuführen. Die beiden letzten Suiten sind bei einem Schwierigkeitgrad 5 bis 6 einzuschätzen.